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PRESSEINFORMATIONEN

DER GEGENWART ALLES GEBEN
Albert Camus Festival 26. Oktober bis 1. November 2021 Aachen/ Euregio
Veranstaltungsorte:
Institut für Philosophie und Diskurs, KuKuK an der Grenze, Aula Carolina, Haus der ev. Kirche, Burg Frankenberg, Heinrich-Böll-Haus
Aufwühlende und brisante Themen und ein unterhaltsames Kulturprogramm
Mit einem vielseitigen Programm ausgehend von den Themen, zu denen uns Albert Camus angeregt hat, werden wir in Aachen und der Region ein Festival veranstalten, das nicht nur Camus-Kenner anspricht und sich ganz explizit auch an junge Menschen richtet.
In spannenden Vorträgen und Gesprächen suchen wir einen geistigen Diskurs mit neugierigen Menschen und diskutieren zeitgemäße, brisante und aufwühlende Themen, die vor allem auch junge Menschen beschäftigen. Mit experimentellen Inszenierungen und Lesungen bringen wir Stücke aus Camus‘ prosaischem Werk dem Publikum nahe. Junge Regisseure zeigen und diskutieren ihre Camus-Verfilmungen. Daneben wird ein besonderer Camus-Dokumentarfilm gezeigt. Ein Jugendwettbewerb ruft junge Menschen dazu auf, sich mit dem Werk von Albert Camus oder seinen Themen auseinanderzusetzen.
Das Programm
Wir bieten Vorträge von Camus-Expert*innen mit der Autorin und Camus-Bloggerin Anne Kathrin Reif (Wuppertal), dem Bremer Philosophen Bernd Oei, dem Historiker und ausgewiesenen Camus-Experten Lou Marin (Marseilles) und den Aachener Philosophen Jürgen Kippenhan und Rudolf Lüthe.
Besondere Höhepunkte des Festivals werden unsere Podiumsdiskussionen sein.
REVOLTE HEUTE , mit Niklas Schinerl von Greenpeace Deutschland, Lina Gobbelé von Fridays for future Deutschland, Florian Öztürk, Anti Braunkohle Aktivist aus Lützerath und Jürgen Kippenhan (hier als Vertreter der alt-68er- Generation)
DER KAMPF UM DAS FREIE WORT, mit Anna Gvelesiani (Sorbonne Universität, Paris) und Lou Marin (Marseilles) die zu Pressefreiheit und Zensur unter anderem in Bezug zu den Anschlägen auf „Charlie Hebdo“ geschrieben haben sowie dem Kulturleiter der Aachener Zeitungen Christian Rein.
CAMUS DER GENERATIONEN, ein Gespräch zwischen den Camus-Wissenschaftlern Oliver Victor (30 Jahre) von der Uni Düsseldorf und dem Doyen der deutschen Camus-Forschung Heinz- Robert Schlette (90 Jahre), der an der Uni Bonn gelehrt hat.
Die jungen Filmemacher Antoine Schweitzer (Darmstadt) und Julian Withalm (Berlin) zeigen ihre Kurzverfilmungen aus dem Drama „Die Gerechten“ und dem Roman „Der Fremde“(dieser als Weltpremiere). Daneben zeigt Kaleidoskop den Dokumentarfilm über das Leben und Werk Camus‘ „Les vies d´Albert Camus“.
Kulturelle Leckerbissen gibt es bei unserer – Soirée Camusienne am Donnerstag in der Aula Carolina u.a. mit dem gefeierten Poetry-Slamer Florian Stein (Bochum), Anna Maria Stock und Gina Sophia Franke (Uni Bremen), die über das Themensemester #camus4solidarity sprechen werden. Als Höhepunkt des Abends wird der Schauspieler Karl-Walter Sprungala Albert Camus‘ CALIGULA in einer multimedialen Inszenierung darbieten.
Bei der -literarisch-musikalischen Soirée zu den Sehnsuchtsorten Camus‘ mit der Schauspielerin Mona Creutzer (Theater K.) und der freien Musikerin Sonja Mischor.
Zum Abschluss des Festivals wird der Journalist Christoph Vormweg über „Die Qualität höchster Zeitgenossenschaft“ zwischen Albert Camus und Heinrich Böll am Heinrich-Böll-Haus in Kreuzau- Langenbroich sprechen.
Ein besonderes Augenmerk richten wir bei dem Festival auf junge Menschen. Unter anderem haben wir einen Jugendwettbewerb ausgeschrieben, bei dem wir den Jugendlichen ihre Bühne bieten.
Orte und Mitwirkungen
Unsere Veranstaltungsorte in Aachen und der Region sind das philosophische Institut LOGOI, Aachen Innenstadt; der Kulturverein KuKuK am deutsch-belgischen Grenzübergang; die Aula Carolina sowie Haus der ev. Kirche, Aachens Innenstadt; die Burg Frankenberg im Aachener Frankenberger Viertel; das Heinrich-Böll-Haus in Kreuzau-Langenbroich.
Das Festival ist eine Veranstaltung der Albert Camus Gesellschaft e.V. und wurde unter Mitwirkung zahlreicher Kooperationspartner der Region organisiert: Bürgerstiftung Lebensraum, Ev. Erwachsenenbildungswerk, Frankenb(u)erger, Heinrich-Böll-Haus, Institut Français, Kaleidoskop Filmforum, KuKuK an der Grenze, Literaturbüro Euregio Maas-Rhein, philosophisches Institut LOGOI, Regionale Resilienz Aachen, Theater K., VHS.
Das Festival wurd ehrenamtlich organisiert. Die Finanzierung erfolgt über die regionale Kulturförderung NRW, die Stadt Aachen, die Kulturstiftung sowie Jugend- und Kulturstiftung der Sparkasse Aachen, den Rowohlt-Verlag sowie private Spenden. Dadurch können wir die Höhe der Eintrittsgelder zwischen 5,- € für Einzelveranstaltungen bis 40,- € für eine Festivalkarte sehr moderat gestalten.